Public Cologne

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Ein „Bilderbuch-Divertissementchen“

Der Kölner Männer Gesang Verein ist bekannt für seine Stimmgewalt, die sich mit der professioneller Chöre messen kann. Und darüber hinaus lieben ihn alle für seine opulenten Inszenierungen in der 5. Jahreszeit, dem Divertissementchen. Dieses Mal wird „Napoleon in Kölle“ auf die ausladende Bühne im Staatenhaus gebracht, wo die Spielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg bis zur Fertigstellung der Oper gastiert. Auch wenn es dort natürlich feierlicher zugeht, tut die ungewöhnliche Spielstätte der Spielfreude der nahezu 100 Darsteller keinen Abbruch. Das Stück ist ein Genuss von A bis Z.

 

Brilliante Inszenierung

Eine kurze Ansprache von Jürgen Nimpsch in der Rolle des Ferdinand Franz Wallraf dann geht der Vorhang auf und alle halten für einen Moment den Atem an – unter den verschiedensten Maskensorten. Das Ballett tanzt mit den Europaflaggen in der Hand durch ein beeindruckendes Bühnenbild, begleitet von den Bergischen Symphonikern und den Westwood Slickers unter der Leitung von Thomas Guthoff. Und spätestens bei dieser Eröffnung sind sich alle sicher, dies wird ein gelungener Abend.

 

Ein Genuss für alle Sinne

Wie gewohnt finden sich in der pointiert geschrieben Geschichte von Autor und Regisseur Lajos Wenzel Szenen mit dem Fokus auf nur einer Personen und kleinen Personengruppen ebenso wie die fulminanten Zusammenkünfte des gesamten Chores. Dabei fallen die spektakulären Kostüme aus der Schmiede von Judith Peters gleich ins Auge – detailverliebt, authentisch und farbenfroh. Hier möchte man alles aufsaugen: die abwechslungsreiche Musik – klassisch und doch modern -, die witzigen Dialoge – mal Kölsch, mal in erfundenem Französisch -, das Bühnenbild – mit vielen Überraschungen gespickt – und die meisterliche Garderobe und Maske.

 

Große Liebe zwischen Niess und Matthieu

Im Stück trifft Köln auf Frankreich. Et kölsch Niess und der französische Soldat Matthieu verlieben sich. Eine Herzensangelegenheit mit Hindernissen. Witzige Wendungen und spitzfindige Dialoge führen das Publikum durch ein weiteres Meisterwerk dieser traditionsreichen Spielgemeinschaft. Hier hört man gerne zu, sieht man gerne hin. Auch wenn von Beginn an klar ist, dass die beiden Verliebten – allen Schwierigkeiten zum Trotz – am Ende zueinander finden, möchte man keinen Moment missen. Vielleicht kommt der eine oder die andere sogar noch ein zweites mal. Und wer gar nicht genug kriegen kann oder die Inszenierung nicht live sehen konnte, findet die Aufzeichnung von „Napoleon en Kölle“ ein Jahr lang in der WDR-Mediathek. So ein Glück!

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Public Cologne GmbH
Bild/Motiv: Das Rattenballett
Fotocredit: Martin Hämmerling